Wissen und die Erfahrung der in den kommenden Jahren in den Ruhestand gehenden
Babyboomer-Generation für unsere Stadtgesellschaft nutzbar zu machen. Um den
drohenden Verlust wertvoller Kompetenzen in Unternehmen und Gesellschaft abzufedern,
sollen intergenerationale Austauschformate etabliert werden.
Hierbei kann das Förderprogramm „Bildung und Engagement ein Leben lang (BELL)“
genutzt werden, bei dem die Kommune lediglich 10 % der Kosten übernimmt. Würzburg
kann sich hier mit anderen Städten zusammentun und als Modellregion dienen. Besonders
geeignet sind Modelle wie Reverse-Mentoring, in denen ältere Menschen ihr
Erfahrungswissen einbringen und gleichzeitig von der digitalen und kulturellen
Kompetenz jüngerer Generationen profitieren.
So können bezahlte und geförderte Engagementmöglichkeiten entstehen, die nicht nur
die Weitergabe von Wissen sichern, sondern zugleich dazu beitragen, Altersarmut zu
lindern und die gesellschaftliche Spaltung zu verringern. Würzburg kann hier eine
Vorbildrolle übernehmen und zeigen, wie Generationensolidarität praktisch gelebt
wird.