23.05.2021

Für wirtschaftsfreundliche und solide Finanzen – in der Stadt und auf dem Land!

Die Jungen Liberalen Würzburg sehen die erwartbaren Auswirkungen der Coronakrise auf 
 die Haushalte der Gemeinden in Stadt und Landkreis Würzburg mit großer Sorge.  
 Bei den bereits jetzt erkennbaren Gewerbesteuermindereinnahmen ist die große 
 Dunkelziffer der verschleppten Insolvenzen noch nicht einberechnet, was 
 die Kalkulierbarkeit der konkreten Höhe an den gesamten Steuermindereinnahmen 
 erschwert.  
 Uns Jungen Liberalen Würzburg ist wichtig, dass wir finanziell und wirtschaftlich 
 stark sind – in der Stadt und im Landkreis Würzburg. Hierfür braucht es eine 
 gemeinsame, wirtschaftlich-liberal orientierte Haushalts- und Finanzpolitik, die zum 
 einen Wachstum ermöglicht und zum anderen für solide Finanzen sorgt.   

 Zunächst müssen wir deshalb die unterschiedlichen wirtschaftlichen Standorte in 
 Würzburg wieder aufbauen und stärken.  
 Daher fordern wir zuvörderst die kurz- und 
 mittelfristige Verwendung der örtlichen Steuereinnahmen zum Wiederaufbau 
 der jeweiligen örtlichen Wirtschaft.  
 Mehreinnahmen sind angesichts der aktuellen Lage nicht zum Schuldenabbau zu 
 verwenden, auch wenn dies langfristig und vor allem nach der Krise wieder erfolgen 
 soll und muss.   

 Die Stadt Würzburg fordern wir auf, die letzte Grundsteuererhöhung zurückzunehmen und 
 den Gewerbesteuerhebesatz signifikant zu senken.   

 Im Landkreis Würzburg ist uns besonders wichtig, dass sowohl die finanzielle 
 Eigenständigkeit der Gemeinden weiter gewahrt bleibt als auch der Landkreis so viel 
 wie möglich beim (Wieder)Aufbau örtlicher Wirtschaftsstrukturen hilft.  
 Konkret fordern wir zum einen, dass selbst im Falle großer
Gewerbesteuermindereinnahmen die Kreisumlage nicht 
unverhältnismäßig erhöht wird. 

Zum anderen fordern wir die einzelnen Gemeinden im Landkreis Würzburg auf, ihre 
 Gewerbesteuerhebesätze nicht zu erhöhen.   

 Gerade nach einer Krise ist es umso wichtiger, dass wir weiterhin finanzstarke und 
 unabhängige Gemeinden haben, die ihre Bürger und Unternehmen nicht weiter belasten, 
 sondern entlasten.  
 Nur mit einer subsidiären, mit einer wirtschaftlichen und vor allem bürgerfreundlich-
 menschlichen Finanz- und Haushaltspolitik, werden wir die Langzeitfolgen der Corona-
 Krise in den Griff bekommen.   

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