Kommunalwahlprogramm

Kommunalwahlprogramm 2026 – 2032

 

Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Smart City

Verkehrsfluss optmieren mit intelligenter Verkehrssteuerung

Die Würzburger Innenstadt ächzt unter Dauerstau und Parkplatzmangel. Wer mit dem Auto unterwegs ist, steht oft – statt zu fahren. Durch digitale Lösungen lässt sich das ändern. Eine KI-gestützte Verkehrssteuerung könnte mit Echtzeitdaten Staus vermeiden, Ampeln smarter schalten, den Verkehrsfluss für Busse und Straßenbahnen erleichtern und freie Parkplätze direkt anzeigen. Daher setzen wir uns für die Schaffung einer solchen KI-gestützten Verkehrssteuerung am Beispiel von Barcelona ein. Das spart Zeit, Nerven und Emissionen – und macht Mobilität in der Stadt einfacher statt komplizierter.

Digitale Verwaltung

Rats- und Ausschusssitzungen sollen gestreamt werden, der Haushalt interaktiv einsehbar sein. Verwaltungsprozesse sollen vereinfacht, digitalisiert und mit moderner Technik wie KI unterstützt werden.

Verwaltung entlasten durch digalten Bürgerassistenten

Wir wollen im Bereich des Bürgerservice einen digitalen Assistenten auf Basis von KI einführen, der rund um die Uhr Fragen beantwortet, bei Anträgen hilft und durch Abläufe navigiert. Dieser soll einfach bedienbar, barrierefrei und in mehreren Sprachen verfügbar. So wird Service zugänglicher, ohne zusätzlichen Aufwand für die Verwaltung.

Infrasturktur warten statt reparieren

Ob Straßenschäden, marode Brücken oder Rohrbrüche – vieles lässt sich vermeiden, wenn man frühzeitig agiert. Mit Sensoren und KI-gestützter Analyse lassen sich Baufälligkeiten schneller erkennen, bevor diese ernstlich werden. Gerade bei stark beanspruchten Bereichen wie den Mainbrücken, dem Stadtring, städtischen Parkhäusern oder auf Bus- und Strabalinien können derlei Programme frühzeitig Schäden und Dringlichkeiten erkennen und Handlungsoptionen aufzeigen. So spart die Stadt Geld – Prävention statt Reaktion.

Müllentsorgung Intelligenter machen

Überquellende Mülleimer und Glascontainer an Hotspots wie dem Mainufer, während an anderen Stellen halbleere Tonnen angefahren werden. Das ist weder effizient noch nachhaltig. Wir fordern Sensoren in Mülltonnen und einer intelligenten Routenplanung für Müllfahrzeuge. KI hilft auch dabei, Mülltrends zu analysieren und gezielt gegenzusteuern. Das Ergebnis: sauberere Straßen, weniger Aufwand – und ein entspannterer Stadtbetrieb.

Energieverbrauch optmieren

Städtische Gebäude brauchen viel Energie – oft mehr, als nötig. Statt Verzicht und Symbolpolitik braucht es intelligente Systeme, die Heizung, Licht und Belüftung automatisch an den tatsächlichen Bedarf anpassen. Ein KI-gestütztes Energiemanagement in Schulen, Sporthallen oder Behörden spart CO und Geld – ganz ohne Komfortverlust.

KI gestützte Sicherheitsplanung

Würzburg ist Event-Stadt, Uni-Stadt, Feier-Stadt. Klar, dass das auch Herausforderungen für Sicherheit und Ordnung mit sich bringt. Aber statt mit Überwachungskameras um uns zu werfen, können wir smarter planen: Mit KI lassen sich Einsatzmuster erkennen, Hotspots analysieren und Einsätze bei Veranstaltungen oder im Nachtleben gezielt vorbereiten – ganz ohne personenbezogene Daten. Das schafft Sicherheit – ohne Misstrauen.

DeFi Drohnen

Wenn Sekunden über Leben und Tod entscheiden, muss Technologie zur Lebensversicherung werden. Wir wollen Würzburg zur einer modernen Stadt machen und mit den Defibrillator-Drohnen Technologieoffenheit nicht abstrakt, sondern praktisch denken, denn Innovation dient dem Menschen.

Wir fordern: Ein Pilotprojekt „Defi-Drohnen Würzburg“

Aufbau einer kommunalen Drohnenflotte mit Defibrillatoren (AEDs) in Kooperation mit der Universität Würzburg, dem Bayerischen Roten Kreuz, der Berufsfeuerwehr und der WVV Smart City GmbH und die Integration in Smart-City-Strategie & 5G-Infrastruktur nach Vorbild des Projekts Rettungskette 5G in Aalen).

Nachhatlige und smarte Straßenbeleuchtung

Wir fordern den Ausbau von solarbetriebenen und damit autarken LED-Straßenleuchten im gesamten Stadtgebiet. Durch eine Vernetzung der Lampen untereinander können Daten zwischen diesen ausgetauscht werden. Somit wird die Energieeffizienz erhöht und ein bedarfsgerechtes, automatisiertes Ein- und Ausschalten ermöglicht.

Wasserstoff fördern

Elektrotechnologie ist nicht alternativlos. Die Forschung zu Wasserstoff, um damit Energie zu produzieren oder Fahrzeuge zu betreiben, ist ein wichtiger Stein für ein diverses Mobilitätssystem.In diesem Zusammenhang begrüßen wir ganz explizit die Etablierung des Studiengangs „Wasserstofftechnik“ bei der FHWS und die neuerliche internationale Kooperation mit der GJU (German Jordan University). Die Stadt Würzburg fordern wir dazu auf, sämtliche Fördermöglichkeiten für Wasserstoffproduktion und -infrastruktur auf EU-, Bundes- und Landesebene in den Blick zu nehmen sowie Pläne für konkrete Umsetzungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Dabei soll insbesondere die Wasserstofftankstellenförderung in Bayern in den Blick genommen werden. Hier soll die Stadt Würzburg sich entweder als Antragsteller bewerben oder entsprechende Verträge mit antragsberechtigten Unternehmen schließen, damit diese in Würzburg weitere Wasserstofftankstellen aufbauen. Wichtig ist hierbei, dass die Stadt Würzburg über entsprechende Projekte in der Bürgerschaft informiert, damit diese alle Informationen für künftige Fahrzeugkäufe haben. Darüber hinaus ist eine Ansiedlungsmöglichkeit von Unternehmen zur Wasserstoffproduktion zu prüfen und im Falle der Realisierbarkeit entsprechende planungsrechtliche Rahmenbedingungen mittels kommunaler Planungsinstrumente zu schaffen. Nur so wird eine perspektivische Nutzung von Wasserstoff als Kraft- und Energiestoff gelingen. Die Stadt Würzburg kann mit guten Produktionsstandortbedingungen, guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Förderung einer Tankinfrastruktur ihren Beitrag dazu leisten.

CO2 Abdruck nutzbar machen

Wer klimaneutral leben möchte, braucht Kenntnisse über seinen CO2-Fußabdruck. Darum fordern wir neben der Bereitstellung eines möglichst genauen Schätzwertes über die persönliche Klimabilanz eine Zusammenstellung aller relevanten Verbrauchsdaten, die der Stadt bzw. den Kommunen vorliegen. (Wohnfläche, Baujahr/Standart des Hauses, Art der Heizung, Strombezug). Diese Daten sollen mit einem Verweis auf den CO2-Rechner des Umweltbundesamtes versehen werden. Durch die vereinfachte Verfügbarkeit der Daten und Informationen werden Anreize geschaffen sich selbst mit dem eigenen CO2-Fußabdruck auseinander zu setzen. Zudem erhalten Nutzerinnen und Nutzer mit dem UBA CO2-Rechner nicht nur Informationen über ihren persönlichen Fußabdruck, sondern auch Hinweise, bei welchen Hauptemissionstreibern noch Reduktionspotentiale vorhanden sind.

Gründerzentren ausbauen und Vernetzen

Wir fordern die bestehenden Gründungszentren ausbauen und vernetzen. Ausbau des Zentrums für Digitale Innovation (ZDI) zu einem echten Gründer-Hub Würzburg, der Start-ups, Wissenschaft, Mittelstand und Verwaltung vernetzt.

Hackathons ausbauen

Förderung und regelmäßige Durchführung von Hackathons, Innovation Jams und Start-up Weekends – z. B. im ZDI, an der FHWS, der Uni oder in Stadtlaboren.

Innovationsfestival in Würzburg

Einrichtung eines jährlichen „Würzburg Innovation Festivals“, bei dem Start-ups, Hochschulen, Verwaltung und Bürger*innen gemeinsam an Zukunftsprojekten arbeiten. Kooperation mit Unternehmen und Investoren, um Preisgelder und Mentoring anzubieten.

Biotech für Würzburg

Würzburg ist mit seiner Universität, dem Uniklinikum und Hightech-Forschung in Biochemie und Medizin eines der wissenschaftlichen Zentren Bayerns. Doch das Potenzial landet zu selten in Gründungen oder Industrieprojekten vor Ort. Eine kluge Stadtpolitik kann das ändern, indem sie Räume, Netzwerke und Sichtbarkeit schafft. So wird aus Forschung wirtschaftliche Stärke und aus Wissen Wertschöpfung für Würzburg.

Wir fordern:

  1. Das IGZ Würzburg gezielt ausbauen und vernetzen: Unterstützung des IGZ als zentralen Standort für Life-Science-Gründungen durch städtische Zuschüsse, Flächenerweiterungen und Infrastrukturmaßnahmen. Aufbau eines kommunalen Förderprogramms für Biotech-Start-ups in Kooperation mit der WVV und dem ZDI Mainfranken. Bereitstellung städtischer oder WVV-eigener Flächen für IGZ- Erweiterungen und Laborkapazitäten.
  2. Den Forschungstransfer aktiv fördern: Einrichtung eines „Science2Startup“ Programms, das Forschende aus Uni und Klinik beim Transfer ihrer Ergebnisse in marktfähige Produkte unterstützt. Kommunale Anschubförderung (z. B. Zuschüsse für Prototypen, Patente, Geschäftsmodelle) für Ausgründungen aus dem IGZ. Förderung gemeinsamer Technologieprojekte zwischen IGZ, Wirtschaft und Kommune, z. B. zu Gesundheitstechnologien oder Umweltbiotech.
  3. Würzburg als Biotech-Standort sichtbar machen: Jährlicher „Würzburg BioTech Summit“ im IGZ, um Start-ups, Forschung, Investoren und Verwaltung zusammenzubringen. Stärkere Einbindung des IGZ in die städtische Standortkommunikation und Smart-City-Strategie („Life Science City Würzburg“) Aufbau eines Kommunikations- und Mentoring-Netzwerks für Gründerinnen und Gründer in Kooperation mit der Uni, der IHK und der WVV.

Bei KI Wertschöpfungsketten zum Vorreiter werden

Künstliche Intelligenz verändert alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche wenn Sie sinnvoll in Wertschöpfungsprozesse Intergriert wird von Die meisten Unternehmen haben das nicht verstanden. Würzburg hat das Wissen, die Forschung und die Talente, um einer der führenden KI-Standorte Süddeutschlands zu werden. Was fehlt, ist der Brückenschlag: Forschung, Unternehmen und Stadt müssen enger zusammenarbeiten. Wir wollen Wissen in Wertschöpfung verwandeln, statt es in Silos liegen zu lassen.

Wir fordern:

  1. Würzburg zur Transferregion für KI machen: Aufbau eines „KI-Transferzentrums Mainfranken“ als Schnittstelle zwischen Universität, FHWS, IGZ, ZDI und lokaler Wirtschaft.
  2. Unternehmen aktiv in die Zukunft begleiten: Einführung eines kommunalen KI-Förderprogramms (Beratung, Anschubförderung, Pilotprojekte) für lokale Betriebe, die KI-Lösungen einführen wollen. Aufbau eines „KI-Check“-Programms in Kooperation mit der IHK und der Hochschule Würzburg-Schweinfurt, um Unternehmen praxisnah zu beraten. Förderung gemeinsamer Pilotprojekte von Forschung und Wirtschaft, z. B. in Medizin, Umwelt oder Verwaltung.
  3. Sichtbarkeit und Austausch schaffen: Einrichtung eines jährlichen „AI Summit Würzburg“, bei dem Start-ups, Forschung und Verwaltung konkrete Projekte vorstellen. Ausbau von Hackathons, KI-Labs und Schulungsangeboten an Schulen, Hochschulen und über die VHS. Würzburg soll KI-Kompetenz nicht nur erforschen, sondern leben als Standort, an dem Innovation Alltag wird.
  4. Bürgerbeteiligung, Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Sicherheit

 

Bürgerbeteiligung, Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Sicherheit

Wü Night App

Die Jungen Liberalen Würzburg-Stadt sind Freunde des Würzburger Nachtlebens. Neben den vielen Feiermöglichkeiten begrüßen wir ganz besonders das derzeitige Sicherheitskonzept – insbesondere in der Sanderstraße – und das Nachtbusangebot der WVV. Uns ist besonders wichtig, dass sich jeder Nachtbesucher in Würzburg sicher fühlen kann und zu dessen gewünschter Zeit wieder nach Hause kommt. Aus diesem Grund soll der Stadtrat die Entwicklung einer App für das Würzburger Nachtleben (WüNight) prüfen. Die erfolgreichen „Meine WVV-App“ sollte dabei zum grundsätzlichen Rahmenvorbild gewählt werden. Dabei würden wir die Nutzung sinnvoller interaktiver Karten innerhalb der App begrüßen. Weiter sollen alle wesentlichen Akteure des Würzburger Nachtlebens (Clubs, Bars, Polizei und Ordnungsamt, WVV) an der inhaltlichen Entwicklung der App beteiligt werden. Uns ist besonders wichtig, dass die App zur Orientierung dient. Es sollte klar ersichtlich sein, wann und wo Bars, Clubs oder ähnliche Veranstaltungen  (z.B. Weinfeste) im Kernbereich Würzburgs stattfinden. Weiter soll es einen Nachtbus- Guide geben. Und schließlich bedarf es prägnanter Informationen im Falle von sicherheitsrelevanten Vorgängen, damit im Zweifel schnell Hilfe geholt werden kann.

Ratten töten

Die gegenwärtige Rattenplage im Ringpark hat sich zu einem ernsthaften Problem entwickelt, das nicht nur die Lebensqualität der Anwohner beeinträchtigt, auch ein gesundheitliches Risiko darstellt. Um dieser Situation entschieden entgegenzuwirken, fordern wir folgende Maßnahmen: Ausstattung der Mülleimer mit integrierten Rattenfallen: Alle Mülleimer im Ringpark sollen mit biologisch abbaubaren Rattenfallen ausgestattet werden, um die Nahrungsaufnahme der Ratten zu limitieren und deren Population nachhaltig zu regulieren.

Konsequent abschieben

Wir fordern von allen Landkreisen und kreisfreien Städten und insbesondere Würzburg die konsequente Anwendung der Regelung aus § 5 Abs. 4 AsylbLG. Ziel muss sein, dass alle arbeitsfähigen Asylbewerber, die Empfänger von Sozialleistungen sind, ihren Teil zur Gesellschaft beitragen. Gerade auf kommunaler Ebene gibt es zahlreiche sowie vielfältige, insbesondere handwerkliche, Aufgabenbereiche (z.B. im Gartenamt, bei den Stadtreinigern, im Hausmeisterbereich) oder zur Öffentlichkeits- und Bürgerarbeit der Stadt, welche auch von Asylbewerbern übernommen werden können. Hierdurch soll insbesondere der Anreiz geschaffen werden, aus dem Sozialsystem auszubrechen und durch eigene Leistung das eigene Leben zu finanzieren. Eine konsequentere Umsetzung dieser Regelung ist hierfür unerlässlich.

Direkte Bürgerbeteilgung

Bei Liberalen gewinnt das beste Argument nicht die lauteste Stimme.Wir wollen Bürgerinnen und Bürger in Würzburg frühzeitig und konstruktiv an kommunalen Entscheidungen beteiligen. Moderne, digitale Beteiligungsplattformen ermöglichen es, Argumente zu sammeln, abzuwägen und transparent in politische Entscheidungsprozesse einzuspeisen. So wird Bürgerbeteiligung deliberativ: rational, respektvoll und ergebnisoffen statt symbolisch oder konfrontativ.

Wir fordern:

  1. Demokratie und Akzeptanz stärken: In Würzburg stehen in den nächsten Jahren zentrale Stadtprojekte an etwa die Entwicklung des Areals Faulenberg-Kaserne, die Gestaltung des Mainkais oder die Fortschreibung des Verkehrskonzepts Innenstadt.Bei solchen Projekten sollen deliberative Plattformen die Diskussionen der klassische Bürgerversammlungen ergänzen und nutzbar machen. So können Bürgerinnen und Bürger auch Argumente einbringen, ohne physisch anwesend zu sein, und erhalten Einblick in die Argumentationslinien anderer.
  2. Smart City als Beteiligungsstadt: Würzburg arbeitet bereits an seiner Smart- City-Strategie. Diese soll um ein digitales Beteiligungsmodul ergänzt werden ein Ort, an dem Verwaltung, Stadtrat und Bürger*innen gemeinsam an Lösungen arbeiten können. Bestehende Tools wie Deliberaide, Pol.is oder Decidim können dafür testweise eingesetzt werden, etwa über das Smart-City-Büro der Stadt oder das Bürgerinformationssystem.
  3. Vertrauen in Verwaltung und Politik stärken: Entscheidungen zu Themen wie Verkehrsplanung, Wohnbauprojekten oder Altstadt-Nachtleben werden nachvollziehbarer, wenn Bürgerinnen und Bürger sehen, welche Argumente gehört wurden und warum sie übernommen oder verworfen wurden.Das schafft Transparenz – und verhindert Frust über „Hinterzimmerpolitik“.
  4. Junge Menschen durch Partizipation an Würzburg binden und davon profitieren: Deliberative Beteiligung kann auch über die Uni, die Hochschulen und Schulen in Würzburg verankert werden. So sollen insbesondere Studierende, sofern sie inWürzburg gemeldet sind, aktiv in Beteiligungsprozesse eingebunden werden. Das schafft einen weiteren Anreiz, den Wohnsitz nach Würzburg zu verlegen wovon wiederum die Stadt durch höhere Schlüsselzuweisungen und stärkere Bindung junger Berufsteinsteigerinnen und Berufseinsteigerprofitiert.

Jugendparlament einführen

Junge Menschen sind die Zukunft dieser Stadt – sie sollen auch an ihrer Gestaltung mitwirken können. Ein Jugendstadtrat für Würzburg stärkt politische Bildung, demokratische Teilhabe und das Verantwortungsgefühl junger Menschen für ihre Stadt. Liberale Jugendpolitik heißt: Beteiligung durch Eigenverantwortung, nicht Bevormundung. In Städten wie Augsburg, Erlangen oder Ingolstadt existieren erfolgreiche Jugendräte, die Stadtpolitik mitgestalten, eigene Anträge stellen und Jugendprojekte mit Budget umsetzen.

Wir fordern:

  1. Einrichtung eines Jugendstadtrats Würzburg ab 2026

-Wahlberechtigt: Jugendliche ab 14 Jahren mit Erstwohnsitz in Würzburg.

-Zusammensetzung: direkt gewählt über Schulen, Jugendzentren, Vereine und Hochschulen.

-Amtszeit: zwei Jahre.

-Budget: eigenes Sachmittelbudget (z. B. 10.000 € jährlich) für Jugendprojekte.

  1. Antrags- und Rederecht im Stadtrat

-Der Jugendstadtrat erhält das Recht, Anträge an die Ausschüsse zu stellen und in jugendrelevanten Themen anhörungsberechtigt zu sein.

-Themen: Freizeit, Bildung, Klima, Digitalisierung, Mobilität, Kultur.

  1. Digitale Beteiligungsplattform („Junges Würzburg“)

-Online-Portal mit Abstimmungstools, Kalender und Feedbackfunktion.

-Möglichkeit, Ideen und Anliegen aus der Jugend digital einzureichen und zu diskutieren.

-Verbindung mit Schulen, Hochschulen und Jugendorganisationen zur aktiven Vernetzung.

Mobilität

Fußgänger

Alte Mainbrücke den Fußgängern

Auf der alten Mainbrücke kommt es immer wieder zu Interessenskonflikten zwischen Fahrradfahrern und den Besuchern der Brücke, die dort in Ruhe einen Brückenschoppen genießen möchten. Besonders an gut besuchten Tagen ist es unmöglich für Fahrradfahrer, sich einen Weg durch die Menschenmenge zu bahnen ohne dabei störend aufzufallen. Um diesen Konflikt in Zukunft zu vermeiden, fordern wir: Ein komplettes Verbot von Fahrradfahrern und der Änderung der Beschilderung in „Fußgängerzone“, um Unfälle und Konflikte zu vermeiden. Um ein alternatives Angebot für Fahrradfahrer zu schaffen, fordern wir den zügigen Bau einer zusätzliche Fahrradbrücke über den Main, gerade auch um die Verkehrssituation auf der Löwenbrücke zu lösen. Dabei muss zwingend auf eine Lösung gesetzt werden, die dem Stadtbild entspricht und unsere Stadt als modernes sowie historisches Ausflugsziel gerecht wird. Um ein alternatives Angebot für Fahrradfahrer zu schaffen, fordern wir den zügigen Bau einer zusätzliche Fahrradbrücke über den Main, gerade auch um die Verkehrssituation auf der Löwenbrücke zu lösen.

Fahrrad

Fahrbahnqualität

In einem ersten Schritt ist die Fahrbahnqualität in Würzburg weiterhin stetig zu verbessern. Gerade dort, wo es noch keine gut ausgebauten Fahrradwege gibt, muss ein gefahrloses Fahrradfahren, ohne Verletzungsangst vor Schlaglöchern zu haben, möglich sein.

Geteerte Fahrwege entlang des Ringparks

Aktuell ist es nahezu unmöglich mit einem Rennrad sicher von der Kreuzung Rottendorfer Straße bis zum Berliner Ring zu gelangen.

Deshalb fordern wir als Junge Liberale unter Berücksichtigung einer angemessenen Finanzierbarkeit einen Ausbau der Fahrradwege entlang des Ringparks, um sowohl Fahrrad-, als auch E-Scooter-Fahrern die Chance zu geben, die grüne Lunge Würzburgs als Verbindungsweg zu nutzen. Hierzu wollen wir mindestens einen, optimal beide Seitenwege des Ringparks nutzen, um geteerte und bei Nacht beleuchtete Fahrradwege bauen zu lassen. Der innere Teil des Ringparks soll von dieser baulichen Veränderung unberührt und somit hauptsächlich für Fußgänger nutzbar bleiben.Durch diese Transformation von Schotterwegen zu echten Fahrradstraßen geben wir auch Fahrradfahrern, die über weniger breite Reifen verfügen, die Möglichkeit schnell und sicher verschiedenste Punkte der Stadt zu erreichen. Dadurch senken wir zudem die Anzahl an gefährlichen Unfällen, weil Fahrrad- und Autofahrer vermehrt separate Wege nutzen.

Auto

B26 Ausbauen

Ausbau der B26n als Würzburgs Westumfahrung und Erschließung des Landkreises Main- Spessart. In der vorletzten Legislaturperiode wurde der „Bundesverkehrswegeplan 2030“ vom Bundestag beschlossen. Der Plan beinhaltet unter Anderem das umstrittene Projekt B26n, eine Erweiterung der B26 zwischen Karlstadt und Helmstadt, die darüber hinaus eine Verbindung der A3 und A7 darstellen würde. Die geplante Bundesstraße soll den ländlichen Raum Main-Spessarts an das Fernstraßennetz anschließen, sowie den Transitverkehr durch Würzburg mindern. Die Jungen Liberalen Würzburg unterstützen den Straßenbau ausdrücklich und halten das staatliche Bauamt, sowie die Regierung Unterfrankens dringend dazu an, den Zeitplan einzuhalten.

Keine Einbahnstraße in der Semmelstraße

Die Jungen Liberalen Würzburg fordern, dass das Einbahnstraßenexperiment in der Zeller Straße und Semmelstraße beendet wird. Beide Straßen müssen wieder zweispurig befahrbar sein.

Car Sharing

Die Stadt Würzburg soll die Attraktivität von Car-Sharing Diensten weiter vorantreiben. Car-Sharing ermöglicht die Nutzung von PKWs ohne selbst einen solchen zu besitzen. Selbst mit einer voranschreitenden Verkehrswende, ist der Verzicht aufs Auto nicht immer möglich. Car-Sharing kann hier Abhilfe verschaffen. Durch Car Sharing können sich die Bürgerentscheiden, ob sie so das „eigene“ Auto in einigen Bereichen ersetzen wollen. So werden auch Parkplätze und E-Autoladestellen effektiver genutzt. Weiterhin erfüllen Car-Sharing Dienste eine soziale Aufgabe. So können auch Menschen auf ein Auto zurückgreifen, die sich sonst kein eigenes leisten könnten. Besonders in Betracht der hohen Anzahl an Studierenden in Würzburg ist ein attraktives Car-Sharing Angebot unerlässlich.

Daher fordern wir:

  1. Eine weitergehende Integration von Car-Sharing Diensten in das Würzburger ÖPNV System. Durch die Eintragung von Car-Sharing Stationen in das Streckennetz der WVV werden Car-Sharing Angebote einer breiteren Masse als weitere Form des öffentlichen Personenverkehrs aufgezeigt. Auch kann so bei der individuellen Streckenplanung derGebrauch eines Car-Sharing Wagens aktiv eingebunden werden.
  2. Eine günstige Bereitstellung von Stellplätzen in Würzburg. Car-Sharing Dienste sollen von der Stadt Würzburg günstige Stellplatzangebote angeboten bekommen. Hier können die Anbieter sparen und die Einsparungen an den Kunden weitergeben. Besonders Stellflächen für umweltfreundliche und emissionsarmebzw. emissionsfreie Fahrzeuge sollen den Anbietern günstig vermittelt werden. Hier soll die Stadt es den Anbietern es auch ermöglichen, eigene E-AutoLadesäulen auf öffentlichen Parkplätzen zu errichten. .
  3. Eine günstige Bereitstellung von Stellplätzen in der Würzburger Umgebung. So sollen auch Bewohner von Ortschaften (wie Theilheim, Veitshöchheim,Heidingsfeld,…) auf dieses Angebot zurückgreifen können und werden besser in dasausgebautere Verkersnetz Würzburgs angeschlossen. Besonders Stellflächen fürumweltfreundliche und emissionsarme bzw. emissionsfreie Fahrzeuge sollen denAnbietern günstig vermittelt werden. Hier soll die Stadt es den Anbietern auch ermöglichen eigene E-Auto Ladesäulen auf öffentlichen Parkplätzen zu errichten.
  4. Keine Zulassungsbeschränkung auf E-Autos. Eine Beschränkung der Zulassung von Car-Sharing nur auf Fahrzeuge mit Elektromotor soll nicht möglich sein. Car-Sharing Dienste sollen selbst entscheiden, welche Fahrzeuge die Flotte bilden sollen. Ein Eingreifen in diese Freiheit könnte zu einem Attraktivitätsabfall von Car-Sharing angeboten führen, da so lange Fahrten, eine destationäre Stellfläche, und eine ganztägige Nutzung erschwert werden.
  5. Den Markt offen halten. Die Stadt Würzburg soll weiterhin anderen Anbietern von Car-Sharing die Möglichkeit geben, in Würzburg aktiv zu werden. Die Kunden könnten so neben dem derzeit einzigenAnbieter Scouter/Flinkster auch auf konkurrierende Unternehmen zugreifen. Ein breitesAngebot kommt dem Kunden zugute. So wird das Angebot breiter und der Bürger profitiert.

 

Ausbau E-Ladesäuleninfrastruktur

Der Ladesäulenausbau ist ein wichtiger Schritt zum Vorantreiben der Verkehrswende. Hierzu fordern wir einen noch stärkeren Ausbau der städtischen Ladesäuleninfrastruktur. Insbesondere an den Stellen, an denen Autos über einen längeren Zeitraum über den Tag hinweg abgestellt werden, sollen die Voraussetzungen für zusätzliche E-Ladesäulen geschaffen werden. Hierfür sehen wir vor allem Parkhäuser, größere Parkplätze und Parkplätze von Supermärkten und Einkaufszentren als geeignet. Außerdem fordern wir die Umwandlung aller bisherigen Pendlerparkplätze zu Park and Ride Stellplätzen mit Ladesäulen. Zudem fordern wir zu prüfen, ob eine Anbindung der Pendlerparkplätze im Landkreis an den ÖPNV und eine damit verbundene Umwidmung als P&R-Parkplätze sinnvoll wäre.

Wasserstofftankstelle

Die Jungen Liberalen Würzburg fordern den Aufbau von mindestens einer Wasserstofftankstelle in Würzburg-Stadt sowie der Erarbeitung eines sinnvollen Wasserstofftankstellennetzes in Unterfranken. Deshalb setzen wir uns zunächst für eine Wasserstofftankstelle in Würzburg-Stadt ein. Konkret soll die Stadt Würzburg entweder selbst oder in Zusammenarbeit mit Privaten geeignete Stelle für die Wasserstofftankstelle finden sowie genehmigen. Finanziell sollen sämtliche Fördermöglichkeiten (beispielsweise auch das “bayerische Förderprogramm zum Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur”) ausgeschöpft werden. In einem weiteren Schritt müssen in Unterfranken mehr Wasserstofftankstellen geschaffen werden. Zwei Tankstellen in ganz Unterfranken (Biebelried und Aschaffenburg) sind zu wenig. Zu diesem Zweck soll die Regierung von Unterfranken den Bedarf für Wasserstoffangebote in ganz Unterfranken untersuchen und in Zusammenarbeit mit Landkreisen und Gemeinden geeignete Standorte und sinnvolle Standorte finden. Analog zum Vorgehen in Würzburg soll dann die Umsetzung erfolgen. Wir Jungen Liberalen Würzburg wollen den Bürgern einen echten Umstieg auf Mobilitätsformen der Zukunft ermöglichen. Solange der ÖPNV noch nicht ausreichend ausgebaut ist und im Besonderen die Bahn noch nicht zuverlässig funktioniert, braucht es individuelle Fortbewegungsmöglichkeiten. Ein ganz wesentlicher Schritt ist hier die Attraktivität in Städten zu erhöhen, denn können viele Menschen erreicht werden. Das Angebot folgt dann der Nachfrage.

Keine Fahrverbote am Mainufer

Die Jungen Liberalen Würzburg setzen sich gegen beschlossene Fahrverbote am Main Uferein. Der Antrag der Grünen Stadtratsfraktion, zur Schließung des Oberen Mainkais fürden Autoverkehr an Sonntagen, ist Symbolpolitik mit scharfer Klinge. Der ObereMainkai ist einer der wichtigsten innerörtlichen Straßenverbindungen in derWürzburger Innenstadt. Eine solch geplante (sogar dauerhafte) Schließung würde nur zuBe- und Überlastungen der Umgehungsstraßen führen und den Straßenlärm nur verlagern. Um Straßenlärm zu reduzieren und um die Flanierattraktivität am Mainkai zu erhöhen, bedarf es aus der Sicht der Jungen Liberalen Würzburg, keine solch einschneidenden Maßnahmen. Wir setzen uns für konstruktive und pragmatische Lösungsansätze ein. Eingenerelles Beispiel kann hier, an die Tageszeit und Verkehrsaufkommen angepasste,Geschwindigkeitsbegrenzungen sein. Auch der Ausbau und Verbesserung des öffentlichenPersonennahverkehrs ist eines unserer wichtigsten Ziele. Wir wollen ein Miteinander aller Verkehrsteilnehmer und keine einseitigautofeindliche und symbolische grüne Verbotspolitik.

Parken

Talavera bleibt Parkplatz  

Die Jungen Liberalen Würzburg setzen sich weiterhin dafür ein, dass die Nutzung der Parkplätze an der Talavera kostenlos bleibt.

Öffentliche Parkplätze in Würzburg  

Die Jungen Liberalen kritisieren entschieden die zum 01. Juni 2022 deutlich angezogenen Preise der knapp 4.500, von der WVV verwalteten, Parkplätzen in Würzburg im Rahmen des Konzeptes „Besser Leben im Bischofshut“. Besonders zu Zeiten einer massiven Inflation und Verteuerung der Mobilitätskosten, sind Preiserhöhungen dieses Ausmaßes nicht zu rechtfertigen. Die ebenfalls gestiegenen Parkgebühren in der Nacht richten sich fast ausschließlich an Anwohner und verfehlen daher hier die Idee des Konzeptes, die Pendler zum Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel zu bewegen. Wir fordern daher die sofortige Rückkehr zu den Parkgebühren vor dem 01. Juni 2022 auf den Parkplätzen der WVV. Darüber hinaus sollen derzeit kostenlose Parkplätze auch in Zukunft nicht bewirtschaftet werden.

Park and Ride

Das Park + Ride Angebot soll an geeigneten Stellen ausgebaut werden. Diese sind insbesondere im unmittelbaren Umfeld der Straßenbahn-Endhaltestellen. Das geplante Parkhaus in der Sanderau im Bereich Fegrube / TGW-Halle muss schnellstmöglich umgesetzt werden. Dabei ist eine maximale Kapazität anzustreben. Die Attraktivität von Park + Ride Parkplätze, die sich weit außerhalb des Stadtgebiets befinden und die schlecht an den ÖPNV angeschlossen sind, ist gering. Gerade für Berufseinpendler/-innen ins Stadtgebiet stellen diese keine praktikable Alternative zum Individualverkehr dar. Park + Ride Parkplätze im Landkreis können daher nur punktuell einen Beitrag dazu leisten, den Individualverkehr im Stadtgebiet zu reduzieren. Dafür sind im Einzelfall eine enge Abstimmung von Stadt und Landkreis und genaue Standortanalysen notwendig.

Parken und Anwohnerparken Bezahlbar machen

Eine günstige Bereitstellung von Stellplätzen in der Würzburger Umgebung. So sollen auch Bewohner von Ortschaften (wie Theilheim, Veitshöchheim,Heidingsfeld,…) auf dieses Angebot zurückgreifen können und werden besser in dasausgebautere Verkersnetz Würzburgs angeschlossen. Besonders Stellflächen fürumweltfreundliche und emissionsarme bzw. emissionsfreie Fahrzeuge sollen denAnbietern günstig vermittelt werden. Hier soll die Stadt es den Anbieter auch ermöglichen eigene E-Auto Ladesäulen auf öffentlichen Parkplätzen zu errichten.

Parken bezahlbar machen – Innenstadt erreichbar halten

Senkung der Parkgebühren in der Innenstadt und auf WVV-Flächen, besonders für Kurzparker und abends nach 18 Uhr.

Einführung eines Abendtarifs sowie Tages- und Wochenendflatrates, um Handel und Gastronomie zu stärken.

Ausbau der digitalen Parkraumbewirtschaftung, um Leerstände und Suchverkehr zu vermeiden.

Das Anwohnerparken soll auch weiterhin vergleichsweise kostengünstig möglich sein. Die von der Deutschen Umwelthilfe geplanten, massive Erhöhungen auf bis zu 360€ pro Jahr lehnen wir entschieden ab. Weiterhin setzen sich die JuLis Würzburg für eine Erweiterung des Angebotes und Kontingentes von Anwohnerparklplätzen ein. Eine Erweiterung von Anwohnerparklplätzen durch unterirdische Parkhäuser wird von uns angestrebt.

Bus

Buslinie 114 auch am Wochenende

Die Jungen Liberalen Würzburg fordern, dass die Buslinie 114, über die Werktage hinaus, auch samstags und sonntags verkehrt. Die Verkehrslinie verbindet den Hauptbahnhof mit dem Sportzentrum der Julius-Maximilians-Universität am Hubland. Wichtige Zwischenstopps stellen das Mainfrankentheater, die Valentin-Becker-Straße und die sich in Sanierung befindliche Mensa beziehungsweise Zentralbibliothek dar. Bisher findet die Beförderung auf dieser Strecke nur von Montag bis Freitag statt. Allerdings zieht es auch am Wochenende etliche Studierende zum Lernen in die Bibliothek oder in das Sportzentrum, um sich körperlich zu betätigen. Um auf alternative Weise zu den genannten universitären Anlangen zu gelangen, kann auf die Linie 214 über die Rottendorfer Straße ausgewichen werden, die jedoch ebenfalls nur werktags verkehrt. Dementsprechend herrscht eine dringende Notwendigkeit, wenigstens eine der beiden Buslinien auch am Wochenende nutzen zu können. Die einzelnen Busse sollten dabei im 30-Minuten-Takt fahren.

Nachtbusse

Die Jungen Liberalen Würzburg fordern eine höhere Taktung bei den Fahrten der Nachtbusse. Insbesondere die Fahrten der Linie 94 in die Sanderau und die der Linie 96 nach Grombühl unter der Woche sollen ausgebaut werden, da die bisherige Taktung von einer, bzw. zwei aufeinanderfolgenden Fahrten ungenügend ist. Damit die Jugend am Nachtleben in Würzburg ungehindert teilnehmen kann und ein sicherer Heimweg gewährleistet ist, fordern wir zudem eine halbstündige Taktung der Nachtbusse am Wochenende und einen lückenlosen Übergang zum morgendlichen Beginn der Straßenbahnfahrten. Um die Wirkung dieser Maßnahmen sicherzustellen, sollen die Fahrpläne der Nachtbusse künftig an Straßenbahnhaltestellen ausgehängt werden, damit mehr Menschen auf das Angebot der Nachtbusse aufmerksam werden.

Nicht vorne einsteigen müssen, dafür mehr Kontrollen

Die jungen Liberalen Würzburg stehen für Simplizität und vernünftige Lösungsansätze. Folglich fordern wir die Abschaffung des kontrollierten Vordereinstieges im Würzburger Omnibusverkehr. Die Ticketkontrolle ist meist ohnehin obsolet, da der Großteil der Fahrgäste aus Schüler, Studierenden und Arbeitnehmer besteht, die entsprechende Abofahrkarten besitzen. Wenn fortan alle Bustüren zeitgleich zum Zu- und Ausstieg benutzt werden können, reduziert dies die ansonsten üblichen Verspätungen. Besonders zu Stoßzeiten verzögert der kontrollierte Vordereinstieg die Weiterfahrt des Busses enorm. Der Fahrkartenerwerb durch Touristen und Gelegenheitsgäste soll selbstverständlich weiterhin erfolgen. Um die Fälle der widerrechtliche Beförderungserschleichung (ugs. Schwarzfahren) zu minimieren, sollen, wie beim Straßenbahnverkehr, stichprobenartige Kontrollen durch das WVV-Fachpersonal erfolgen. Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb unterschiedliche Verfahrensweisen angewandt werden.

Barrierefreier Zustieg in Busse

Die JuLis setzen sich für die Verbesserung der Barrierefreiheit an Bushaltestellen ein. Aktuell halten Busse häufig vor Bäumen oder Beeten, was den Ausstieg für Personen mit Rollatoren, Rollstühlen oder Kinderwagen erschwert. Daraus ergibt sich nicht nur ein erhebliches Mobilitätsproblem für viele Mitbürger, sondern auch eine unnötige Erschwernis im Alltag.

Daher fordern wir:

  1. Umgestaltung der Haltestellen: Alle Busstopps sollten überprüft und so umgestaltet werden, dass die Bustüren stets an hindernisfreien Stellen anhalten. Dies ermöglicht einen reibungslosen Ein- und Ausstieg.
  2. Regelung für die Verkehrsbetriebe: Die örtlichen Verkehrsbetriebe sind anzuhalten, zu prüfen, wie eine erkennbare Markierung von hindernden Objekten aufgestellt werden kann, um die Haltestellen entsprechend zu gestalten.
  3. Monitoring und Rückmeldung: Die Implementierung einer Rückmeldefunktion für Fahrgäste zur Barrierefreiheit von Haltestellen soll eingeführt werden, damit Verbesserungen kontinuierlich eingeplant werden können.
Extra Stopps

Wir setzen uns für die Einführung flexibler Ausstiegsmöglichkeiten bei nächtlichen die Buslinien in Würzburg ein. Damit erhöhen wir die Sicherheit der Fahrgäste, steigern Attraktivität des ÖPNV und schaffen ein modernes, liberales Mobilitätsangebot.

Konkret fordern wir:

  1. Einführung des „Wunsch-Halt”-Modells: Ab 20 Uhr sollen Fahrgäste die Möglichkeit haben, die Fahrperson um einen außerplanmäßigen Halt zu bitten, um näher am Ziel aussteigen zu können. Das ermöglicht sichere Ausstiege und verkürzt Wege in der Dunkelheit.
  2. Pilotprojekt zur Evaluierung: Ein zunächst zeitlich und räumlich begrenztes Pilotprojekt prüft Akzeptanz und Umsetzbarkeit. Auf Grundlage der Ergebnisse entscheiden wir über eine zeitnahe Ausweitung auf das gesamte Stadtgebiet.
  3. Schulung des Fahrpersonals: Fahrpersonal soll klare Leitlinien und Schulungen erhalten, damit Sicherheit und Praktikabilität der Extra-Stopps gewährleistet sind.
  4. Öffentlichkeitsarbeit: Eine Informationskampagne informiert Bürgerinnen und Bürger über die neuen Möglichkeiten. So wird das Vertrauen gestärkt und der Nutzen des Angebots deutlich gemacht.

Straßenbahn

Linie 6 Beschleunigen

Die Jungen Liberalen Würzburg fordern mehr Tempo in Planung und Bau der Straßenbahnlinie 6 in Richtung Hubland. Da sich in diesem Stadtteil der Campus befindet, sind besonders Studenten auf einen schnellen Anschluss an die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen. Da die Planung der Linie bereits im Jahr 2007 begonnen hat, ist der voraussichtliche Start der Linie am 26. März 2027 ein zu langer Zeitraum, weshalb wir eine Beschleunigung des standardisierten Bewertungsverfahrens und einen Antrag zum vorzeitigen Beginn der Baumaßnahmen fordern.

Autonome Straßenbahn

Derzeit gibt es in Deutschland und Europa noch keine Straßenbahnen, die vollständig autonom fahren. Autonome Straßenbahnen, die ohne Fahrer auskommen, sind aktuell noch in der Entwicklung und werden in der Regel in Pilotprojekten erprobt. Es gibt jedoch einige Beispiele für Straßenbahnprojekte mit teilweiser Automatisierung. Zum Beispiel hat die Stadt Potsdam in Deutschland eine Straßenbahnlinie mit sogenanntem “Automatisierten Fahrbetrieb” (AFB) eingeführt. Dabei kann die Straßenbahn in bestimmten Abschnitten des Netzwerks automatisch fahren, während in anderen Abschnitten weiterhin ein Fahrer anwesend ist. Darüber hinaus gibt es auch andere europäische Länder, die sich mit der Entwicklung autonomer Straßenbahnen beschäftigen. Beispielsweise hat Frankreich ein Projekt namens “TramFret” gestartet, bei dem autonome Straßenbahnen für den Gütertransport getestet werden. Würzburg soll hier den Weg in die autonome Zukunft konstruktiv und technologieoffen begleiten.

Daher fordern wir, dass:

Die Stadt Würzburg wird aufgefordert gemeinsam mit der Würzburger Straßenbahn GmbH, eine Machbarkeitsstudie zur Implementierung autonom fahrender Straßenbahnen in Rahmen von Pilotprojekten in Auftrag zu geben. Im Rahmen dieser Studie sollen technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte berücksichtigt werden. Hierzu gehören unter anderem die Anpassung von Infrastruktur, Kosten-Nutzen-Analysen und die Akzeptanz in der Bevölkerung. Sollte die Machbarkeitsstudie positiv ausfallen, werden die Stadt Würzburg und die Würzburger Straßenbahn GmbH dazu aufgefordert, einen konkreten Implementierungsplan zu erarbeiten.

Wlan in der Straßenbahn

Die Jungen Liberalen fordern eine Nachrüstung der Straßenbahnen der WVV um den Fahrgästen denGebrauch eines Internetangebotes (bsp. BayernWlan o. WüFi) zu ermöglichen. Diese Nachrüstungsoll auch Busse betreffen, die derzeit nicht über ein solches Angebot verfügen. Ziel ist zukünftig in allen den Bussen und Straßenbahnen der WVVund APGim Internet surfen zu können. So wird der ÖffentlicheNahverkehr nicht nur attraktiver und gestärkt, sondern auch ins 21. Jahrhundert geholt. Auch alle Neuanschaffungen (Bus und Straßenbahnen) müssen über ein solches Angebot verfügen können.

Scooter

Scooter

Deshalb fordern wir als Junge Liberale unter Berücksichtigung einer angemessenen Finanzierbarkeit einen Ausbau der Fahrradwege entlang des Ringparks, um sowohl Fahrrad-, als auch E-Scooter-Fahrern die Chance zu geben, die grüne Lunge Würzburgs als Verbindungsweg zu nutzen. Hierzu wollen wir mindestens einen, optimal beide Seitenwege des Ringparks nutzen, um geteerte und bei Nacht beleuchtete Fahrradwege bauen zu lassen. Der innere Teil des Ringparks soll von dieser baulichen Veränderung unberührt und somit hauptsächlich für Fußgänger nutzbar bleiben. Durch diese Transformation von Schotterwegen zu echten Fahrradstraßen geben wir auch Fahrradfahrern, die über weniger breite Reifen verfügen, die Möglichkeit schnell und sicher verschiedenste Punkte der Stadt zu erreichen. Dadurch senken wir zudem die Anzahl an gefährlichen Unfällen, weil Fahrrad- und Autofahrer vermehrt separate Wege nutzen.

Wir begrüßen zudem Investitionen und Projekte im Rahmen von smarter Straßenführung sowie neue Fortbewegungsmöglichkeiten durch die Zulassung von E- Scootern. Um die Nutzung von E-Scootern noch attraktiver zu machen, fordern wir eine Prüfung der vorhandenen Fahrradwege und Fahrradstraßen auf die Freigabe auch für E- Scooter. Bei Eignung soll das entsprechende Zusatzzeichen gut sichtbar angebracht werden. Um dem „Wildparken“ der Scooter entgegenzuwirken, soll das Ordnungsamt strenger gegen Falschparker vorgehen. E-Scooter dürfen keinesfalls zu einer Behinderung der Nutzung öffentlicher Wege führen.

Lebenswerte Stadt und Bauen

Multifunktionsarena weil wir wir es uns wert sind  

Die Posthalle steht vor einer unsicheren Zukunft. Tectake-Arena ist baufällig, zu klein und platzt aus allen Nähten. Es ist Zeit einen zukunftsweisenden Schritt zu gehen – Eine neue Stadthalle mit 7.000 Plätzen für Würzburg. Wir unterstützen den Beschluss des Stadtrates aus dem Jahr 2021 den Bau einer Multifunktionsarena zu betreiben und teilweise mitzufinanzieren. Die Stadt Würzburg soll für eine zügige Umsetzung die ungedeckten Kosten decken. Insbesondere soll die Stadt Würzburg lokale, regionale und bundesweite Unternehmen als Investoren anwerben. Notfalls muss die Stadt diese Kosten selbst tragen, um eine rasche Umsetzung zu ermöglichen. Die entstehenden Kosten werden hingegen laut einer Studie des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr e. V. an der Universität München (dwif) aus dem Jahr 2021 sich schnell amortisieren. Durch die neue Halle soll die Wirtschaft in der Stadt rund 20 Millionen pro Jahr mehr erwirtschaften. Knapp zwölf Millionen davon werden laut der Untersuchung in die Bereiche Tourismus, Gastronomie und Hotellerie (6,75 Millionen Euro), Einzelhandel (3,19 Millionen) und Dienstleistung (1,73 Millionen) fließen und werden diese so deutlich beleben. Der Bau der Halle soll schnell betrieben werden. Dazu sollen die Bauplanung und Genehmigungsverfahren in der Stadtverwaltung höchste Priorität erhalten. Wir als Junge Liberale Würzburg erkennen die Gefahr, dass die Verschleppung oder Erschwerung des Verfahrens zu höheren Planungs- und Baukosten führen wird. Szenarien wie Stuttgart 21, Elbphilharmonie oder das Mainfranken-Theater dürfen sich nicht wiederholen.

Mainfranken Lebensretter App

Der plötzliche Herz-Kreislaufstillstand: Eine der häufigsten Todesursachen Der plötzliche Herz-Kreislaufstillstand stellt mit mehr als 50.000 Fällen pro Jahr die dritthäufigste Todesursache in Deutschland dar. Lediglich 10 Prozent der Betroffenen überleben, obwohl oft geschulte Personen, die wertvolle Hilfe leisten könnten, in der Nähe sind. Jede Minute zählt. Der plötzliche Herz-Kreislauf-Stillstand ist einer der zeitkritischsten und lebensbedrohlichen Notfälle. Wer nicht reanimiert wird, stirbt. Wer zu spät Hilfe bekommt, kann überleben – allerdings mit schweren und bleibenden Schäden. In Deutschland einen Herz-Kreislaufstillstand zu überleben – und das auch noch bei guter Gesundheit – ist leider reines Glück, abhängig davon wie schnell der Rettungsdienst beim Patienten eintrifft.  Wir fordern daher die Stadt Würzburg auf, im Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Würzburg das appgestützte Ersthelfer-System Region die Lebensretter einzuführen, um so die Zeit bis zum Start von Wiederbelebungsmaßnahmen zu verkürzen.

Saubere Innenstadt und Mülleimer aufstellen

Sauberkeit ist Lebensqualität. Eine gepflegte Stadt steigert Sicherheit, Wohlbefinden und Attraktivität für Bewohnerinnen, Studierende und Besucher. Wir Freie Demokraten wollen Würzburgs öffentliche Räume sauber, modern und einladend halten – pragmatisch, digital und bürgernah.

Wir fordern:

  1. Mehr Mülleimer & gezielte Reinigung: In stark frequentierten Bereichen – insbesondere in der Altstadt, an der Talavera, am Mainkai und rund um den Hauptbahnhof – soll die Anzahl der Abfallbehälter erhöht und die Reinigungsfrequenz bedarfsgerecht angepasst werden. Smarte Mülleimer mit Füllstandssensoren sollen langfristig helfen, Leerfahrten zu reduzieren und Sauberkeit effizient zu organisieren.
  2. Digitale Meldestelle & Bürgerbeteiligung: Über eine städtische App oder das Smart-City-Portal sollen Bürgerinnen und Bürger unkompliziert Müll-Hotspots oder Sperrmüllablagerungen melden können – mit automatischer Weiterleitung an die Stadt. Eine jährliche „Würzburg hält sauber“-Aktion mit Vereinen, Schulen und Gastronomie soll Bewusstsein und Mitverantwortung fördern.
  3. Sanktionen bei illegaler Entsorgung: Illegale Sperrmüllablagerungen oder Vermüllung werden konsequent verfolgt. Die Stadt prüft, ob Verursacher anhand von Belegen oder Etiketten identifiziert werden können. Die Bußgelder werden zweckgebunden in Sauberkeits- und Aufklärungsaktionen reinvestiert.

Barrierefreiheit

Alle städtischen Toilettenanlagen werden grundsätzlich kostenlos zugänglich. In stark frequentierten Bereichen (Altstadt, Talavera, Mainkai, Ringpark, Zellerau, Hauptbahnhof, Hubland) werden zusätzliche Anlagen errichtet, um Versorgungslücken zu schließen. Dabei wird auf Barrierefreiheit, Sicherheit und Geschlechtergerechtigkeit geachtet, inkl. Wickelplätze und genderneutrale Kabinen.

Im Interesse von Fußgängern darf das Thema Barrierefreiheit im öffentlichen Raum nicht vernachlässig werden. Hier ist in den vergangenen Jahren, gerade im Zusammenhang mit der Sanierung von Straßen und Haltestellen, in Würzburg bereits viel passiert – aber auch noch viel zu tun. Im Bereich der Altstadt und der Fußgängerzonen gibt es leider noch viele Flächen, die insbesondere für Menschen mit Bewegungseinschränkungen eine große Hürde darstellen. Ausgewaschene und beschädigte Kopfsteinpflaster-Flächen sind dringlichst zu sanieren.

Umgestaltung der Haltestellen: Alle Busstopps sollten überprüft und so umgestaltet werden, dass die Bustüren stets an hindernisfreien Stellen anhalten. Dies ermöglicht einen reibungslosen Ein- und Ausstieg. Regelung für die Verkehrsbetriebe: Die örtlichen Verkehrsbetriebe sind anzuhalten, zu prüfen, wie eine erkennbare Markierung von hindernden Objekten aufgestellt werden kann, um die Haltestellen entsprechend zu gestalten. Monitoring und Rückmeldung: Die Implementierung einer Rückmeldefunktion für Fahrgäste zur Barrierefreiheit von Haltestellen soll eingeführt werden, damit Verbesserungen kontinuierlich eingeplant werden können.

Klimatisierung ÖPNV

Ein funktionierender Hitzeschutz muss auch den ÖPNV einschließen. Aktuell sind kaum Würzburger Busse und Straßenbahnen mit Klimaanlagen ausgestattet. Wir fordern deshalb einen verbindlichen, zügigen Fahrplan zur vollständigen Klimatisierung aller Fahrzeuge im WVV-Fuhrpark. Wo möglich, sollen bestehende Busse und Bahnen nachgerüstet werden. Bei Neuanschaffungen ist Klimatisierung als Standard vorauszusetzen. Zusätzlich soll die WVV sicherstellen, dass bei besonders heißen Wetterlagen bevorzugt klimatisierte Fahrzeuge auf den stark frequentierten Linien eingesetzt werden. Darüber fordern wir die Stadt zur konstanten Prüfung externer Fördermittel, etwa über Bundes- oder Landesprogramme zur Klimaanpassung im Nahverkehr auf.

Genügend Laterne aufstellen

Des weiteren setzen sich die JuLis dafür ein, dass Gehwege insgesamt sicherer gestaltet werden und das genügend Laternen aufgestellt werden, um einen sicheren Nachhauseweg auch nach Einbruch der Dunkelheit zu ermöglichen.

Gleiche Taktung auch an Verkaufsoffenen Sonntagen

Die Jungen Liberalen Würzburg setzen sich dafür ein, dass an verkaufsoffenen Sonntagen in der Stadt Würzburg die Straßenbahnen und Busse der WVV und APG in der Taktung eines Samstages fahren.

Kommunaler Hitzeschutz

Trinkwasserstellen ausbauen
Mobile Begrünung
Abkühlzone schaffen
Öffentiche Gebäude als Rückzugsorte
Cool Place Label
Private Begrünung
Kinder vor Hitze schützen

Stromversorgung aber privat

Wir JuLis wollen die Nutzung von bereits vorhandenen als auch zukünftig entstehende Technologien im Bereich der privaten, nachhaltigen Stromerzeugung stärker unterstützen. Um eine Demokratisierung der privaten Stromerzeugung zu erreichen und gerade Mieterinnen und Mietern, die kein eigenes Eigenheim besitzen, zu unterstützen, wollen wir vor allem sogenannte „Mini-PV-Anlagen“ fördern. Diese Stecker fertigen PV-Anlagen – auch „Balkonkraftwerke“ genannt, bieten jedem die Möglichkeit, eigenen Strom zu erzeugen. Mit einer handelsüblichen 500-Watt-Solaranlage lassen sich pro Jahr circa 350 bis 450 kWh erzeugen. Für einen Zwei-Personen-Haushalt mit einem Bedarf von ca. 2.500 kWh pro Jahr wären dies bereits 15 bis 20 Prozent an Ersparnis. Schon nach zwei bis drei Jahren amortisiert sich der energetische Aufwand, der für die Herstellung einer Mini- PV-Anlage benötigt wird.

Wir fordern daher, dass die Anmeldepflicht für Balkonkraftwerke bei der Bundesnetzagentur entsprechend der auf europäischer Ebene bereits gültigen Verordnung (EU) 2016/631, entfällt. Einzig die in Deutschland übliche Begrenzung auf 0,6 kW (600 Watt) statt der in der EU-Verordnung genannten 0,8 kW, halten wir aus Sicherheitsaspekten für sinnvoll. Mit der Einführung dieser Bagatellregelung werden unnötige bürokratische Hürden beseitigt und der Weg für eine nachhaltige Stromerzeugung auf dem eigenen Balkon frei gemacht.

Mehr und bessere öffentiche Toiletten

Wir fordern:

  1. Kostenlose öffentliche Toiletten in allen Stadtteilen: Alle städtischen Toilettenanlagen werden grundsätzlich kostenlos zugänglich. In stark frequentierten Bereichen (Altstadt, Talavera, Mainkai, Ringpark, Zellerau, Hauptbahnhof, Hubland) werden zusätzliche Anlagen errichtet, um Versorgungslücken zu schließen. Dabei wird auf Barrierefreiheit, Sicherheit und Geschlechtergerechtigkeit geachtet, inkl. Wickelplätze und genderneutrale Kabinen.
  2. Modernisierung und Instandhaltung nach klaren Standards: Alle bestehenden Anlagen werden modernisiert, mit kontaktlosen Armaturen, energiesparender Beleuchtung und automatischer Reinigungstechnik. Die Stadt entwickelt ein einheitlichesWartungssystem mit regelmäßiger Reinigung, Wartungsprotokollen und Qualitätskontrollen. Zustand und Sauberkeit werden öffentlich dokumentiert, um Transparenz und Verantwortung sicherzustellen.
  3. Digitale Übersicht & Smart-City-Integration: Auf der städtischen Smart-City-Plattform (z. B. WVV oder Stadt-App) wird eine interaktive Toilettenkartebereitgestellt. Sie zeigt in Echtzeit Standorte, Barrierefreiheit, Sauberkeitsstatus und Wartungszeiten. Bürgerinnen und Bürger können dort unkompliziert Feedback geben oder Mängel melden, transparent und anonym.

Verkaufsoffene Sonntag maximieren

Wir fordern eine Ausschöpfung des gesetzlich maximal möglichen Rahmens für verkaufsoffene Sonntage (bis zum bayernweit zulässigen Limit).  Wir sprechen und gegen ein Verbot für Automatenkioske aus. Unterstützung gemeinsamer Innenstadtaktionen mit Handel, Gastronomie und Kultur („Würzburg Shopping Festival“, „Late Night City“). Initiative zur Reform des bayerischen Ladenschlussgesetzes mit dem Ziel, Kommunen mehr Spielraum für flexible Öffnungszeiten zu geben.

Kein Mietendeckel oder Mietpreisgrenze sondern mehr bauen

Darüber hinaus setzen die Jungen Liberalen Würzburg auf Vernunft und die Kräfte des Marktes. Weder Mietendeckel noch Mietpreisbremse werden Wohnraum schaffen. Vielmehr bekräftigen wir unsere Forderung nach Nachverdichtung, Gebäudeaufstockung, Ausweisung von neuem Bauland an den Stadträndern und der Ausweisung vonBauerwartungsland. Nur wenn wir mehr bauen, werden mehr Menschen in und um Würzburg wohnen können.

Finanzen und Haushalt

Fokus auf Pflichtaufgaben

Öffentliche Mittel sind begrenzt. Kommunen sollen sich auf das konzentrieren, was nötig ist – für alles Weitere setzen wir auf Eigeninitiative, Ehrenamt und private Verantwortung. Nur wenn finanzielle Spielräume nach der Erfüllung der Pflichtaufgaben bestehen, können freiwillige Leistungen erfüllt werden.

Investieren statt konsumieren

Wir wollen mehr Investitionen in Zukunft, Infrastruktur und Digitalisierung – weniger laufende Konsumausgaben. Jeder Haushalt soll ohne neue Schulden auskommen.

Steuern senken

Gewerbesteuerhebesätze müssen wettbewerbsfähig bleiben, um Unternehmen anzuziehen. Eine, vom bayerischen Gemeindetag geforderte, Grundsteuer C lehnen wir ebenso ab wie neue Bagatell- oder Vergnügungssteuern. Auch die Hundesteuer gehört abgeschafft.

Steuern runter für Gründungen und Startups

Wir fordern:

  1. Unternehmen entlasten und Gründungen fördern.
  2. Die Senkung des kommunalen Gewerbesteuer-Hebesatzes, um die Attraktivität für Betriebe und Start-ups zu erhöhen. Zielgerichtete Entlastung für kleine und mittlere Unternehmen, die in Würzburg investieren oder neue Arbeitsplätze schaffen.
  3. Vereinfachung der städtischen Genehmigungsverfahren – weniger Papier, mehr Tempo

Bürokratie abbauen

Wir fordern kommunale Bürokratieabbauprogramme, die unnötige Satzungen, Gebührenordnungen und Meldepflichten überprüfen. Regelungen sollen befristet und regelmäßig auf ihre Notwendigkeit geprüft werden.

Schuldenbremse für Kommunen

Jede Gemeinde soll sich selbst zu einer kommunalen Schuldenbremse verpflichten, um auch zukünftigen Generationen finanzielle Handlungsfreiheit zu sichern.

Bildung und Kultur

Spitzensport fördern

Der Spitzensport ist ein Aushängeschild für unsere Gesellschaft, unsere Leistungsfähigkeit und unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit. Junge Athletinnen und Athleten leisten Herausragendes für unser Land, stehen jedoch oft vor der Herausforderung, ihre sportliche Karriere mit einer hochwertigen akademischen Ausbildung und der zu Erwirtschaftung ihres Lebensunterhalts zu vereinbaren. Deutschland braucht deshalb moderne Rahmenbedingungen, die Leistungssport und Studium miteinander verbinden und zugleich attraktive Zukunftsperspektiven in Wissenschaft und Wirtschaft schaffen:

  1. Studienbedingungen für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler an deutschen Hochschulen deutlich flexibler gestaltet werden. Dazu gehören individuell anpassbare Studienpläne, flexible Prüfungszeiträume, digitale Lehr- und Prüfungsangebote, anpassbare Studienhöchstdauern sowie gezielte Beratung durch zentrale Ansprechpartner an den Hochschulen.
  2. Kooperationen zwischen Hochschulen, lokalen Unternehmen, Sportvereinen und der universitären Forschung gezielt ausbauen, um Sportlerinnen und Sportlern neben ihrer sportlichen Karriere eine praxisnahe akademische Ausbildung und konkrete berufliche Perspektiven zu sichern. Spitzensportlerinnen und Spitzensportler sollen zudem stärker von innovativen Forschungsprojekten profitieren können, zum Beispiel im Bereich Sportwissenschaft, Medizin, Materialwissenschaft, Psychologie, Trainingslehre und Digitalisierung.
  3. Absolventinnen und Absolventen der Universitäten durch starke Partnerschaften mit regionalen Unternehmen den Einstieg ins Berufsleben erleichtert wird. Dies soll durch Praktikumsprogramme, duale Studienmodelle, Mentoring-Netzwerke und Werkstudententätigkeiten speziell für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler erreicht werden.
  4. Hochschulen sollen den Mehrwert von Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern als Aushängeschilder aktiv nutzen. Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit, Sponsoring- Partnerschaften und Alumni-Programme soll der Beitrag der Athletinnen und Athleten zur Reputation der Universität anerkannt und gefördert werden.
  5. Die Einrichtung von Spitzensportzentren an Hochschulen, die speziell auf die Bedürfnisse von Leistungssportlerinnen und -sportlern eingehen soll gefördert werden: Diese sollen Athletinnen und Athleten bei der Studienorganisation, der beruflichen Orientierung, der Einbindung in Forschungsprojekte und dem Übergang ins Berufsleben unterstützen.
  6. Modellprojekt: Die Jungen Liberalen Würzburg-Stadt sprechen sich dafür aus, dass die Universität Würzburg als erstes Modellprojekt für dieses ganzheitliche Konzept fungieren soll. In enger Zusammenarbeit mit dem Land Bayern, dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh), lokalen Sportvereinen, der regionalen Wirtschaft und der Forschung soll hier ein Pilotstandort entstehen, an dem moderne Strukturen für Spitzensport, Studium und Karriere praktisch erprobt, wissenschaftlich begleitet und später bundesweit ausgerollt werden.

Ehrenamt fördern

Würzburg lebt vom Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger. Ob in Sportvereinen, der Freiwilligen Feuerwehr, der Kulturarbeit, bei den Rettungsdiensten oder in sozialen Initiativen, das Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Stadtgesellschaft. Doch viele Vereine stehen vor großen Herausforderungen: Mitgliederschwund, Überalterung und zu viel Bürokratie erschweren die Arbeit. Wir wollen das ändern durch Wertschätzung, Entlastung und moderne Rahmenbedingungen, die das Ehrenamt stärken und zukunftsfähig machen.

Wir fordern:

  1. Wertschätzung & Sichtbarkeit: In Würzburg engagieren sich über 40.000 Menschen ehrenamtlich – in über 800 Vereinen, Initiativen und Organisationen. Dieses Engagement muss sichtbarerund attraktiver werden. Eine jährliche Würzburger Ehrenamtswoche mit Preisverleihung, öffentlicher Anerkennung und Vernetzungstreffen soll das Ehrenamt ins Zentrum rücken.
  2. Vereinsarbeit modernisieren: Viele Vereine in Würzburg kämpfen mit Nachwuchsproblemen und überalterten Strukturen. Deshalb sollen Schulungs- und Mentoringprogramme für Vereinsvorstände eingeführt werden, etwa in Kooperation mit der Volkshochschule, der Jugendbildungsstätte Unterfranken oder der Freiwilligenagentur.
  3. Bürokratieabbau & Digitalisierung: Die Stadt soll die Beantragung von Fördermitteln radikal vereinfachen – digital, transparent und unbürokratisch. Dafür fordern wir ein zentrales Online-Portal für Vereinsförderung, über das Zuschüsse, Termine und Beratung gebündelt werden. Zudem sollen digitale Tools (z. B. Vereinssoftware, Mitgliederverwaltung, Online- Abrechnung) durch kommunale Digitalgutscheine gefördert werden.
  4. Inklusion & Vielfalt: Würzburgs Vereinslandschaft soll offen für alle sein unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht oder Behinderung. Inklusion soll in allen Vereinsförderungen als Qualitätskriterium berücksichtigt werden. Besonders gefördert werden sollen inklusive Sport- und Kulturprojekte und interkulturelle Vereine.

Queere Themen sichtbar machen

Der Freistaat Bayern wird neben den vielen Metropolregionen vor allem von den ländlichen Räumen geprägt. Doch insbesondere der ländliche Raum gilt für viele insbesondere junge Mitglieder der LGBTQIA*-Community nach wie vor nicht als „Safe Space“. Auffallend viele Menschen tragen ihre innere Freiheit nicht nach außen, um nicht zum Gesprächsthema zu werden, weshalb sie sich in der Auslebung ihrer sexuellen Identität bzw. Orientierung einschränken. Vor allem junge queere Menschen sehnen sich nach dem verheißungsvollen Leben in den Städten, wo sie sich mehr Anonymität, Akzeptanz und bessere Möglichkeiten zur Entfaltung der eigenen sexuellen Identität versprechen.

Die Jungen Liberalen Würzburg fordern daher:

  1. MEHR SICHTBARKEIT FÜR LGBTQIA* Die Lebensrealitäten und Probleme queerer Menschen dürfen nicht mehr länger nur ein Randthema sein! Wir fordern daher die Einführung eines Queer-Beauftragten beim bayerischen StMAS nach dem Vorbild des Queer-Beauftragten der Bundesregierung. Dieser soll seine exponierte Stellung in der Öffentlichkeit nutzen, um auf die Lebensrealität queerer Menschen in den Städten und Landkreisen aufmerksam zu machen. Er soll zu Informations- und Diskussions- Veranstaltungen laden, um den Diskurs konstruktiv voranzubringen. Er soll der queeren Community auch als Sprachrohr dienen. Mit „Diversity-Botschaftern“ wollen wir in den ländlichen Räumen auf die Situation von Minderheiten und marginalisierten Gruppen wie u.a. der LGBTQIA*- Community aufmerksam machen. Wir wollen dadurch für mehr Verständnis und Sichtbarkeit in der Bevölkerung werben und auf diese Weise das Gefühl von Zusammengehörigkeit aller Menschen aufkommen lassen. Stände auf Stadt- und Dorffesten sind hierfür besonders geeignet. Auch kleine Gesten können bereits für mehr Sichtbarkeit sorgen. Wir empfehlen den Gemeinde-, Kreis- und Bezirksräten daher insbesondere im sogenannten „Pride- Month“ Juni die Beflaggung von Regierungs- und Verwaltungsgebäuden mit Regenbogen-Fahnen. In den bayerischen Schulen finden Themen die die LGBTQIA*-Community betreffen zu wenig statt. Lediglich eine kleiner Teil der queeren Schüler gaben im Rahmen einer Befragung an, dass queere Themen im Schulunterricht thematisiert wurden. Wir setzen uns daher dafür ein, dass sowohl im Sexualkunde-Unterricht wie auch im Regelunterricht zukünftig auch die Lebensrealität queerer Menschen einbezogen wird. Nichtbefassung bzw. negativ konnotierte Bemerkungen sollen der Vergangenheit angehören.
  2. MEHR BERATUNGSANGEBOTE FÜR QUEERE MENSCHEN Vor allem in den ländlichen Regionen mangelt es an Anlaufstellen für queere Menschen. Insbesondere junge Menschen sind während des inneren Outings überfordert und sehnen sich nach Hilfestellung von Experten. Wir wollen daher das mobile Beratungsangebot „Que(e)r durchs Land” ins Leben rufen. Über eine anonyme Chat-Funktion soll man sich zukünftig an geschultes Fachpersonal wenden können. Bei Bedarf soll auch eine persönliche Beratung bei den Betroffenen vor Ort z.B. in Rathäusern oder anderen ruhigen Orten ermöglicht werden. Der Freistaat soll sicherstellen, dass solche Beratungsangebote in allen kreisfreien Städten und Landkreisen angeboten werden können. Beim StMAS angestellte „Queer-Referenten“ sollen darüber hinaus auch Informations- und Diskussionsveranstaltungen organisieren, um in vielfältige Bevölkerungsschichten hineinwirken zu können.
  3. MEHR RAUM FÜR DIE COMMUNITY Die urbanen Zentren können häufig breitgefächerte Anlaufstellen für die queere Community anbieten. Diese können neben Queer-Cafés auch Bars oder Community- bzw. Jugendtreffs sein. Der Freistaat muss zukünftig darauf hinwirken, dass entsprechende Strukturen auch in den ländlichen Räumen entstehen. Wir wollen zivilgesellschaftliches Engagement zur Gründung queerer Community- Zentren fördern und unterstützen. Wir regen die Kommunen dazu an geeignete Flächen zur Verfügung zu stellen und fordern den Freistaat auf entsprechende Fördermittel in den Landeshaushalt einzustellen. Vor allem junge queere Menschen brauchen den Austausch mit anderen. Wir setzen uns daher insbesondere für die Gründung von LGBTQIA*-Jugendtreffs ein. Wir fordern die Öffnung bestehender Strukturen und Flächen für entsprechende Projekte. Wir wünschen uns auch finanzielle Unterstützung von den Kommunen und organisatorische sowie personelle Unterstützung durch die Kreisjugendringe. Wir begrüßen Modellprojekte wie „Queer-AGs“ an bayerischen Schulen und fordern die Einführung von Vertrauenslehrern an allen bayerischen Schulen. Diese regen wir an, interessierte Schüler bei der Gründung von solchen Arbeitsgruppen zu unterstützen. Der Freistaat soll solche Gründungen durch Fördermittel oder Wettbewerbe vorantreiben. Solche „Queer-AGs“ sollen so auch in die Schulgemeinschaften hineinwirken können. Wir wollen die Potentiale der Digitalisierung auch für die Vernetzung der bayerischen LGBTQIA*-Community nutzen. Hierfür soll das zivilgesellschaftliche Engagement aus der Community heraus genutzt werden, um z.B. bei „Hackathons“ die Einführung einer Community-App anzuregen. Entwickler sollen durch einen entsprechend dotierten Wettbewerb angeregt werden. Um die Effektivität dieser Maßnahmen prüfen und gegebenenfalls negativen Entwicklungen entgegenwirken zu können, fordern wir eine regelmäßige statistische Auswertung der Situation queerer Menschen in Bayern durch das Landesamt für Statistik.

 

Queere Themen an bayrischen Schulen sichtbar machen

Die Jungen Liberalen Würzburg fordern die bayerische Staatsregierung auf, ein umfassendes Konzept zu erarbeiten, welches die Behandlung von auf LGBTQI bezogenen Themen und die Verwendung von LGBTQI-inklusiven Lehr- und Lernmaterialien im bayerischen Schulunterricht vorsieht. Wir fordern verpflichtenden Sexualkundeunterricht als Teil des Biologieunterrichts der weiterführenden Schulen, sowie des Heimat- und Sachkundeunterrichts der Grundschulen, für alle Schüler im Freistaat Bayern. Es soll vor allem an den weiterführenden Schulen auf Themen und Situationen eingegangen werden, welche lesbischen, schwulen, bi-, trans- und intersexuellen Jugendlichen während der Pubertät begegnen können. Dabei soll auch und besonders auf die psychischen Auswirkungen von Homo- und Transphobie auf Jugendliche aufmerksam gemacht werden. Es muss so früh wie möglich eine gesamtgesellschaftliche Sensibilisierung herbeigeführt werden, damit Depressionen und Suizidgedanken aufgrund von Diskriminierung in Zukunft zu absoluten Ausnahmen werden. Darüber hinaus sind LGBTQI-Themen auch Querschnittsthemen. Das soll sich fächerübergreifend auch in den Lehrplänen an der jeweils passenden Stelle widerspiegeln. Beispielhaft sei hier die Verfolgung von homosexuellen Frauen und Männer im Nationalsozialismus im Rahmen des Geschichtsunterrichtes oder der Schutz vor Diskriminierung aufgrund der individuellen Sexualität gemäß Art. 3 Abs. 3 GG im Sozialkundeunterricht erwähnt. Darüber hinaus fordern wir verpflichtende Elternabende, bei denen die Kinder/Jugendlichen bei Anwesenheit von geschultem Personal mit den Eltern über LGBTQI sprechen sollen. erhalten. Abschließend setzen wir uns dafür ein, dass an Schulen Anlaufstellen eingerichtet werden, an die sich Kinder und Jugendliche wenden können um Unterstützung zu erhalten.

 

 

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